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EMMA Amsterdam

EMMA Amsterdam

Wo und wann habt ihr Emma Amsterdam gestartet?

Im April 2018 haben Bart und Tine in Joshua Tree, in der Wüste Kaliforniens, gerade ihren Kaffee zum Frühstück gebraut und vor ihrem Airstream, den sie für die Tage dort gemietet hatten, über das Essen geredet. Tine hatte seit längerer Zeit vieles nicht vertragen und ihr Körper empfindlich reagiert. Nachdem sie unter anderem ihr Essen umgestellt hatte, hatte sie sich gefragt, was wir eigentlich auf der Haut tragen. Sie hat nicht zu allen Fragen Antworten bekommen und kam auf die Idee, dass sie ja auch einfach selbst auf die Reise gehen kann und es rausfinden wird. Bart ist immer bereit für Abenteuer und war direkt am Start. Keine drei Wochen später hat Onurs Handy in Istanbul geklingelt und Tine und Bart haben ihm von der Idee EMMA erzählt. Onur arbeitet seit über sechs Jahren in der Textilindustrie und seine Eltern seit über dreißig Jahren. Umwelt, Fairness und Chancengleichheit sind seine Driver und er war sofort on board und begeistert von der Idee. Ein Wochenende in Amsterdam und ein Wochenende in Istanbul und die Idee war geboren und die erste EMMA Kollektion im Auftrag.

Wie groß ist euer Team?

Onur - Bart - Tine

Onur kümmert sich um den Ablauf in Istanbul; es fängt bei der Stoff/Garnauswahl an, über Stitching bis hin zu Printing und Dyeing. Mittlerweile haben Onur und Ugur selbst eine Produktionsfirma gegründet; die bauen wir auch zusammen auf. Er bringt Tine Türkisch bei und uns die türkische Kultur näher und hat immer eine Antwort (egal, was du fragst!).

Bart kümmert sich um das Order Handling, Website, Logistics, Versand und hat alle Finanzen und Regulationen im Blick. Des Weiteren, fragt er die schwierigen Fragen, die Onur und Tine wieder zum Hier und Jetzt verbinden. Er liebt es Sachen selbst zu machen; sein nächstes Projekt ist ein Camping Van (einen T2 hat er bereits mit seinem Bruder restauriert).

Tine kümmert sich um die Kommunikation, Organisationsstruktur (wir arbeiten mit Holacracy, das ist ein Self-Management System), Operating System, Brand Building, Vision, Design und Social Media. Tine liebt es neue Kulturen kennenzulernen und Leute zusammen zu bringen.

Was macht EMMA Amsterdam aus?

Für uns ist EMMA nicht nur eine Marke, sondern ein Werkzeug um zusammen eine Veränderung in der Welt zu machen. Wir wollen inspirieren und inspiriert werden, lernen und unser Wissen teilen.

Unsere Mission:

- Let partners win

- Let producers win

- Let customers win

- Let nature win 

- Let community win

Wie entstand der Name?

Tine: Meine Omi ist gestorben als ich 9 Jahre alt war. Sie hat mir damals aber schon gezeigt, dass man Regeln brechen darf, wenn sie keinen Sinn machen. So kam es schon mal vor, dass wir mit 2 Löffeln eine 500g Packung Eis zusammen ausgelöffelt haben. Meine Omi hat eine Schwester, die in den 50ziger Jahren nach Kanada ausgewandert ist. Ich habe sie das erste Mal besucht als ich 17 war und sie hatte mich so an meine Omi erinnert. Stark, positiv, direkt und ehrlich. Dazu kam, dass sie nicht mehr als zehn Kleidungsstücke im Schrank hatte und nie mehr besitzt als was sie wirklich braucht und ihr Name ist Emma. Für mich Tante Emma.

Der Name ist so einfach, in fast allen Sprachen auszusprechen und trotzdem stark und inspirierend.

Was macht ihr neben EMMA Amsterdam?

Onur ist im Moment mit EMMA in drei Projekten/Organisationen involviert. Er hat das Dyeing House seiner Eltern in Istanbul übernommen und baut mit Ugur Noy Tekstil, die Produktionsfirma, auf und EMMA.

Bart ist Freelancer im Procurement derzeit für Amsterdams größtes Messehaus.

Tine ist in drei Projekte/Organisationen involviert. Neben EMMA, arbeitet sie in der Öl und Gas Industrie, um diese zum Positiven zu verändern. Ihr zweites Projekt ist One Life; hier geht es um eine (digitale) Platform, die Menschen auf Impact Ebene verbindet.

Eure Idole, Vorbilder, Inspiration?

Wir inspirieren uns gegenseitig indem wir weiter wachsen und haben viele Leute um uns, die auch sehr inspirierend sind. Wenn Menschen ihrem Herz und ihrer Leidenschaft folgen, ihren Purpose finden und diesem näher kommen, dann sind wir inspiriert.

Es gibt ein inspirierendes Self-Management Beispiel für uns, in Indien gibt es eine Firma, die Teppiche herstellt und sie sind mit 10.000 Menschen self-managed.

Ein Klassiker ist noch Richard Branson; er ist ein sehr gutes Beispiel für:

Visualize – Believe – Make it happen

Die Kraft deiner Gedanken – wir erinnern einander immer wieder daran, dass man wenn man wirklich an etwas glaubt, dann wird es passieren. Guided mit deinem Herz und deinen Werten und mit der Einstellung, dass nichts unmöglich ist, gehen alle Träume in Erfüllung. Deshalb ist EMMA für uns kein Traum, sondern ein Plan. ;-)

Zum Stuff von EMMA Amsterdam

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