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The URA Collective

The URA Collective

Wo und wann habt ihr gegründet?

Ende 2016 war es bei uns soweit. Wir sind damals alle zusammen zum Notar in Fürstenfeldbruck. Ich kann mich noch dran erinnern, dass die Atmosphäre in der Kanzlei recht grau war und Nadine und Nick sich einen rießen Spaß mit den Stoffpuppen für Kinder im Warteraum erlaubten. Die ganz Aktion war sonst eigentlich recht unspektatkulär, wenn du mich frägst, aber symbolisch wohl doch recht wichtig.

Wie groß ist das Team?

Wir sind zu Dritt. Nick, Nadine und Ich (Florian). Ich denke, dass das Interesse bei uns allen irgendwo von Anfang an da war, sich aber mit der einhergehenden Recherche über den Textil-Markt dann doch noch mal sehr krass verschärft hat. Ich war noch nie in irgendwelchen Fast-Fashion Läden, wie man sie so kennt. Aber als uns wirklich klar wurde was da alles so schief läuft, war uns schlagartig bewusst, dass wir sogar aktiv etwas dagegen unternehmen wollen. Unser Bewusstsein hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr aufgebaut. Vor allem in der Hinsicht was wirklich nachhaltig ist oder nur vorgibt nachhaltig zu sein, um nur auf den Zug auf zu springen. Ich denke, dass das Interesse bei uns allen irgendwo von Anfang an da war, sich aber mit der einhergehenden Recherche über den Textil-Markt dann doch noch mal sehr krass verschärft hat. Ich war noch nie in irgendwelchen Fast-Fashion Läden, wie man sie so kennt. Aber als uns wirklich klar wurde was da alles so schief läuft, war uns schlagartig bewusst, dass wir sogar aktiv etwas dagegen unternehmen wollen.

Was macht URA besonders?

In einem Satz: The URA Collective steht für nachhaltige Mode aus Reststoffen. Also unser Name setzt sich den zwei englischenWörtern ”useful rag“ zusammen, was so viel heißt wie ”nützlicher Lumpen“. Damit möchten wir unser Vorhaben Mode ausschließlich aus übrig geblieben Stoffen zu produzieren unterstreichen. Dabei greifen wir auf hochqualitative Stoffe zurück, die bei unserem Produzenten HEMP FORTEX übrig bleiben und für die üblichen (Groß-)Kunden von der Menge her einfach zu knapp sind. Wir vermeiden dadurch weitere Abfälle, die bei der Produktion entstehen würden, reduzieren die Aufwendungen neue Stoffe zu produzieren und schonen somit die Umwelt. Das macht zwar einiges umso aufwendiger für uns, da die Farbwahl und die Stückzahlen sehr limitiert sind, hat aber auf der anderen Seite auch ein enormes Potential, um neue Lieblingsstücke zu kreieren und somit die Modeindustrie positiv nachhaltig mit zu verändern.

Wie entstand der Name?

Wir haben sehr lange nach einem Namen gesucht, bis wir irgendwann bei URA geblieben sind. ”Useful rags” bzw. ”nützlicher Lumpen” trifft unser Vorhaben perfekt. Wie oben bereits beschrieben, produzieren wir nur aus ”Müll”, der eigentlich noch hochqualitativer Stoff ist. Das Logo folgte direkt danach und wurde auch so auf dem kurzen Dienstweg entschlossen.

Was macht ihr neben URA?

Kurz und knapp: Ich bin als Action Sport Fotograf tätig. Nick arbeitet auch viel im Projekt-Management in der Outdoor-Branche. Nadine arbeitet hauptberuflich als Mode-Designerin.

Vorbilder/Inspirationen/Idole?

Puuuuuuh.. Schwierige Frage. Ich denke, dass jeder von uns Dreien seine persönlichen Vorbilder und Idole hat. Auf URA bezogen ist es unser Anliegen die Mode-Branche hin zu einer grünen und nachhaltigen Branche mit zu gestalten, die im Einklang mit der Umwelt funktioniert. Mich persönlich inspiriert dabei jede einzelne Minute am Berg und in der Natur. Dabei spricht URA viel davon Verantwortung über seinen eigenen Konsum zu übernehmen. Natürlich sind wir glücklich, wenn Jemand unsere Produkte gut findet und sie aus Überzeugung kauft. Trotzdem verteufeln wir den ”Fast-Fashion”-Trend und möchten deshalb bedachten Konsum kommunizieren. Es ist uns viel wichtiger ein paar Lieblings-Stücke im Schrank zu besitzen, als sich jede Woche vier neue T-Shirts in schlechter Qualität zu kaufen. Den meisten Menschen ist es oft garnicht bewusst, was sie mit unbedachten Konsum auf dem Planeten anrichten. Die Fashion-Industrie hat sich nicht umsonst, nach der Öl-Industrie, zur zweit umweltschädlichsten Industrie der Welt entwickelt. Wir werden uns in Zukunft sogar noch mehr für nachhaltige Projekte auf der ganzen Welt einsetzen, um diesen Trend noch stärker entgegen zu wirken. Sprich mit bedachten Konsum kannst du dich sogar aktiv für den Schutz des Klimas einsetzen und erhältst Gleichzeit noch ein qualitativ hochwertiges Kleidungsstück. ♠️

 

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