Wir haben keine Ahnung wie schädlich die Fashion Industrie wirklich ist

Wir haben keine Ahnung wie schädlich die Fashion Industrie wirklich ist

Die Reise durch den Kaninchenbau begann mit dieser Tatsache: "Die globale Modebranche ist die zweitschmutzigste Industrie der Welt." Du wirst dies bei Vorträgen, in Blogs und Nachrichtenseiten sowie überall dort hören, wo über nachhaltige Mode diskutiert wird.

Intuitiv klingt es wahr. Beginnen wir mit der Tatsache, dass im Jahr 2015 schätzungsweise 50 Millionen Tonnen Polyester - ein Erdölprodukt - produziert wurden. Der Baumwollanbau, insbesondere wenn Pestizide, Herbizide und ölgetriebene Maschinen verwendet werden, ist ebenfalls ein großer Kohlenstoffemittent (wenn auch nicht so groß wie Polyester). Und dann ist da noch die Reise, auf die die verschiedenen Komponenten eines Kleidungsstücks auf Benzinschluckenden Schiffen um die Welt gehen, die in dem einen Land gesponnen werden, dann in einer anderen Fabrik zusammengenäht werden, die von Kohle und Generatoren angetrieben wird, dann in einer weiteren Fabrik fertig gestellt werden, Knöpfe und Reißverschlüsse werden aus einem anderen Kontinent herangeschifft, verpackt und an Läden verschifft, kurz getragen, auf die Deponie geworfen (die das starke Treibhausgas Methan ausstoßen) oder zurück in das Land verschifft aus der sie gekommen sind, um auf Secondhand-Märkten verkauft zu werden. Puh, erstmal durchatmen!

Alden Wicker wollte der Sache auf den Grund gehen und bohrte immer tiefer. Aber als sie nach der Quelle für die oben getätigte Aussage "Die Modeindustrie ist die zweitschmutzigste Industrie" suchte, konnte sie nichts finden. Keine Studie, kein offizieller Bericht. Sie fragte jeden Experten der nachhaltigen Modeindustrie, den sie kannte. Mehrere sagten, sie würden sich bei ihr melden. Einige Experten wiesen sie auf die Global Fashion Agenda (GFA) hin.

Embed from Getty Images 

"Der Bericht auf den du dich beziehst, wurde vom Autor gelöscht, und die Global Fashion Agenda hat versucht, den Bericht zurückzuholen, da sie ihn versehentlich in einer Pressemitteilung verwendet hat", sagte ihr Jason Kibbey, CEO der Sustainable Apparel Coalition. "Er wird oft zitiert und könnte theoretisch wahr sein, aber an dieser Stelle habe ich keine glaubwürdigen Fakten, um zu beurteilen, in welchem Bereich sich die Modeindustrie befindet."

"Wir glauben auch nicht, dass die Aussage richtig ist, aber wir sind uns bewusst, dass sie zu einem populären Missverständnis geworden ist", schrieb die GFA in einer E-Mail. "Wir können Ihnen jedoch sagen, dass die Mode eine der ressourcenintensivsten Industrien der Welt ist, sowohl was die natürlichen Ressourcen als auch die Humanressourcen betrifft."

Eine weitere Tatsache, die im Raum steht, besagt, dass Mode 10 Prozent der globalen Emissionen ausmacht. Das wurde aus einem Artikel der Textile World 2010 entnommen, der von einem italienischen Verkäufer von Textilausrüstung geschrieben wurde. Aber es bezieht sich eigentlich auf die gesamte Textilindustrie zu der Teppiche, Bettwäsche, Motorriemen, Autoteppiche und alle möglichen anderen sehr unmodischen Dinge gehören könnten - nicht nur auf Mode. Und es gibt keine Möglichkeit zu erfahren, ob es wahr ist - denn als Textile World das Management wechselte, gingen die faktenprüfenden Ordner verloren.

Mode ist eine der ressourcenintensivsten Industrien der Welt, sowohl in Bezug auf natürliche Ressourcen als auch auf Humanressourcen.

In diesem Zusammenhang erwirtschaftet die Modebranche weltweit einen Umsatz von 620 Milliarden Dollar, was in etwa dem Gesamtumsatz der drei größten globalen Automobilhersteller entspricht. Wir haben derzeit einen multinationalen Automobilkonzern, der in einen Skandal verwickelt ist, bei dem er die Zahlen für die Emissionen seiner Autos gefälscht hat. Schande! Und dennoch haben wir keine soliden Zahlen zu den Emissionen in der Modebranche. Keine.

"Es gibt Lücken in der Forschung", sagt Maxine Bédat, eine ehemalige Menschenrechtsanwältin. "Es gibt allerdings inzwischen genug Forschung, um die Punkte zu verbinden und zu zeigen, dass dies ein massiver Bereich mit negativen Auswirkungen ist, der bisher nicht behandelt wurde."

Dr. Melody LeHew, Professorin für Bekleidung und Textilien an der Kansas State University, baute eine Website namens Athenas auf, welche Pädagogen und Studenten dazu bewegen sollte, sich mehr für Nachhaltigkeit zu interessieren. Es war ein undankbare Arbeit. "Sie werden feststellen, dass wir nicht viele Fakten und Daten darüber haben, weil es wirklich schwer ist, die Zahlen zu finden, die das, was wir sagen, unterstützen", sagt sie.

 Embed from Getty Images

In diesem Vakuum der Forschung werden die wenigen unbewiesenen, aber legitim klingenden "Fakten" von wohlmeinenden Befürwortern aufgegriffen, aus dem Zusammenhang gerissen und über das Internet verteilt, wodurch eine kreisförmige Feedbackschleife aus schlechten Informationen entsteht. Journalisten und Befürworter zitieren diese Tatsache in einer Veröffentlichung, und Experten zitieren diese Veröffentlichung als Grundlage und so weiter, endlos.

Wenn der Klimawandel wirklich die drängendste Herausforderung für die Menschheit ist, dann sind wir ziemlich am Arsch.

Ein Grund für diese Unwissenheit könnte sein, dass Wissenschaftler und Befürworter dazu neigen, auf die Mode herabzusehen.

"Die großen Modemarken sehen Nachhaltigkeit als Ermutigung der Kunden an, mehr und mehr zu konsumieren", sagt Lucy Shea, CEO von Futerra, einer Nachhaltigkeitsberatung, die mit Modemarken wie H&M und Kering zusammengearbeitet hat. "Sie unterstützt und belohnt Menschen dafür, dass sie von außen gesteuert werden, anstatt sich auf innere Werte zu konzentrieren. Was ich für eine totale Katastrophe halte."

Und die hübsche Welt der Mode, die ein schmutziges Geschäft ist, ist nicht so greifbar wie beispielsweise ein Ölfilm, der sich über das Wasser ausbreitet. "Wenn Politiker über den Klimawandel nachdenken, denken sie an ein großes Kohlekraftwerk, Autos, die wir fahren, oder an die Frachter, die unsere Amazon Einkäufe bewegen", sagt Abigail Dillen, Vice President of Litigation for Climate and Energy bei der NGO Earthjustice. "Und ich denke, das verdeckt die große Rolle, die Mode und andere [Konsumaktivitäten] im Klimawandel spielen."

Wenn Politiker über den Klimawandel nachdenken, denken sie an ein großes Kohlekraftwerk, Autos, die wir fahren, oder an die Fracht, die unsere Amazon Einkäufe bewegt.

Als LeHew beschloss, akademische Klima- und Umweltwissenschaftler an den Tisch zu bringen, um über Kleidung und Textilien zu sprechen, war sie von ihrer Unwissenheit beeindruckt. "Sie waren verwirrt, warum wir überhaupt über den Klimawandel sprechen wollten", sagt sie. "Und als sie dann anfingen, über die Lieferkette zu sprechen, sahen sie uns wie "Oh, ja" an. Es war ihnen gar nicht wirklich in den Sinn gekommen - die sie standen auch jeden Morgen auf und zogen sich an -, dass sie einen großen Anteil an den Treibhausgasemissionen hatten, war ihnen nicht bewusst."

Es ist nicht so, dass Aktivisten die Mode ignoriert haben; es ist nur so, dass sie Marken zu anderen sichtbareren Themen unter Druck gesetzt haben, wie Chemikalien und Farbstoffe, die Flüsse in China zur Trendfarbe der Saison machen. Das Zero Discharge of Hazardous Chemicals Program (ZDHC), das von Modemarken verlangt, die Menge der Chemikalien, die ungefiltert aus Fabriken in Gewässer eingeleitet werden, auf Null zu reduzieren, wurde aus der Detox-Kampagne von Greenpeace geboren. Und natürlich sind Ausbeuterbetriebe (sweatshops) eine große Sache.

"Arbeitsrechte und Verschwendung sind so viel greifbarer und sichtbarer; ich denke, sie ziehen den Löwenanteil der Aufmerksamkeit auf sich", sagt Freya Williams, CEO von Futerra North America. "Es ist dringender, sich mit Arbeitsrechten und Arbeitnehmerrechten zu befassen, wenn man sich Rana Plaza ins Gedächtnis ruft, während, wie wir alle wissen, das Klima ein existenzielleres und langfristigeres Problem darstellt."

Embed from Getty Images 

"Das ist wirklich das nächste große Thema", sagt Bédat. "Ich denke, es musste zuerst mit der Lebensmittelindustrie beginnen, weil es eine viel einfachere Lieferkette ist. Aber jetzt ist mir klar, dass Bekleidung als nächstes an der Reihe ist, weil sie eine so massive Auswirkung hat, und es ist auch ein Bereich, dessen Ergebnis wir als Verbraucher vollständig kontrollieren. Die Zeit ist reif Verantwortung zu übernehmen."

Die wahren Umweltauswirkungen der Mode sind erstaunlich. Es betrifft die Landwirtschaft (Baumwolle, Flachs, Hanf), die Tierhaltung (Leder, Pelz, Wolle, Kaschmir), Erdöl (Polyester und andere Kunststoffe), die Forstwirtschaft (Viskose), den Bergbau (Metall und Steine), den Bau (Einzelhandel), die Schifffahrt und natürlich die Industrie. Und diese komplexe und vielschichtige Lieferkette ist für Klimaschützer Herausforderung und Chance zugleich.

Typischerweise quantifiziert ein Unternehmen die Emissionen, die es direkt kontrolliert (Bereich 1), wie z.B. das Benzin, das von Lieferwagen verwendet wird, sowie die Emissionen, die mit der Art der Energie verbunden sind, die für den Betrieb seiner Geschäfte und seiner Konzernzentrale verwendet wird (Bereich 2). Aber der eigentliche Großteil der Emissionen für Modeunternehmen stammt aus den Bereich-3-Emissionen, die mit der Lieferkette und dem Verbraucherverhalten verbunden sind. Laut einem Bericht von Business for Social Responsibility aus dem Jahr 2009 stammen 18 Prozent der CO2-Emissionen in einem typischen Kleidungsstück aus der Faserproduktion, 16 Prozent aus der Garnherstellung und 39 Prozent aus dem Verbraucherverhalten, das Waschen, Trocknen und Entsorgen umfasst.

Mir ist klar, dass Bekleidung als nächstes an der Reihe ist, weil sie eine so massive Auswirkung hat, und es ist auch ein Bereich, dessen Ergebnis wir als Verbraucher vollständig kontrollieren. Die Zeit ist reif Verantwortung zu übernehmen.

Aus offensichtlichen Gründen sind diese Emissionen schwer zu quantifizieren. Die Sustainable Apparel Coalition hat sich mit der Europäischen Kommission an einem Pilotprojekt beteiligt, das versuchte, den Footprint eines bestimmten Kleidungsstücks zu quantifizieren, aber es stellte sich als ein teurer und langwieriger Prozess heraus, der nicht branchenweit skalierbar ist. Der SAC wird es noch in diesem Jahr mit einer vereinfachten Version versuchen, die öffentliche Datensätze und Rechnungen enthält.

Aber aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, bietet die Mode eine ideale Möglichkeit, den Klimawandel in einem großen, schönen Ausmaß anzugehen. "Wenn wir versuchen würden, jede Phase dieses Prozesses zu bereinigen, würden wir viele unserer hartnäckigsten Umweltprobleme auf einen Schlag völlig verändern", sagt Dillen.

Kibbey stimmt zu. "Wenn die Modebranche nachweisen kann, dass sie Emissionen reduzieren kann, wird dies eine starke Botschaft an alle Branchen mit ausgelagerten Lieferketten sein", sagt er, "die zeigen, dass Reduzierungen sogar in einer der am stärksten disaggregierten Branchen der Welt möglich sind".

Rick Ridgeway, Patagonias Vizepräsident für Umweltprogramme und Kommunikation, spricht mit Spannung über die Forschung des Unternehmens zu regenerativen Agrartechniken: Wie Reis und Bison tatsächlich Kohlenstoff absorbieren können, indem sie ihn aus der Atmosphäre und zurück in den Boden ziehen. "Und wir arbeiten gerade mit Schafzüchtern in den USA zusammen, um diese Art von Managementprogrammen zu entwickeln", sagt er. Vielleicht könntest du eines Tages einen Wollpullover oder ein Baumwoll-T-Shirt haben, das tatsächlich Kohlenstoff aus der Atmosphäre entzieht.

Embed from Getty Images 

"Mode ist in so vielen anderen Branchen verwickelt", sagt Maggie Kervick vom Fair Fashion Center auf dem New Yorker Campus der Glasgow Caledonian University, das leise daran arbeitet, Designer und Modemarken in das Nachhaltigkeitsgespräch einzubeziehen. "[In Anbetracht] der Größe der Modewelt, ihres kulturellen Einflusses und der Tatsache, dass wir uns ständig neu erfinden, ist es erstaunlich, dass wir von Gesprächen weitgehend ausgeschlossen sind. Mode ist nicht nur perfekt positioniert, um dem Klimawandel zu begegnen, sondern auch durchaus interessiert."

Die Mode ist ein Gesprächsleiter. Wenn es McDonald's Pommes frites trendy machen kann, kann es nicht dasselbe für Hanf-Misch-Naturtextilien tun? "Die Modebranche spielt eine herausragende Rolle bei der Sensibilisierung für den Klimawandel und bei führenden Investitionen in Lösungen, die jetzt endlich verfügbar sind", sagt Dillen.

Hinter den Kulissen wird gute Arbeit geleistet. Das Institute of Public and Environmental Affairs (IPE), eine chinesische NGO in Peking, überwacht die Wasser- und Luftverschmutzung von Fabriken in China, stellt diese Informationen den Verbrauchern zur Verfügung und zwingt die Marken, ihre Lieferkette zu bereinigen. Darüber hinaus hat sie im vergangenen Jahr zum dritten Mal mit dem National Resources Defense Council (NRDC) zusammengearbeitet, um multinationale Unternehmen nach ihren Umweltauswirkungen zu bewerten. (Adidas und Levi Strauss wurden bei der Minimierung ihrer Auswirkungen am besten bewertet.)

Adidas und Levi Strauss wurden bei der Minimierung ihrer Auswirkungen am besten bewertet.

Das NRDC hat auch Clean by Design ins Leben gerufen, ein Programm, das sich auf die Reduzierung von Abfall und Emissionen beim Färben und Veredeln von Stoffen konzentriert. Das Programm, das mit Target, Gap, Levi's und Stella McCartney/Kering zusammengearbeitet hat, behauptete 2015, 61 Tausend Tonnen Kohle und durchschnittlich 4 Prozent Energie in den Hunderten von Firmen, die das Programm durchlaufen haben, eingespart zu haben.

Das NRDC vermachte das Clean by Design Programm der Sustainable Apparel Coalition, der Bannerkoalition der Modebranche. Es ist eine Multi-Stakeholder-Initiative, an der Universitäten, die EPA der Vereinigten Staaten, Hersteller, Einzelhändler und gemeinnützige Organisationen beteiligt sind. Das ehrgeizige Programm des SAC zur Modernisierung der Modebranche umfasst den Higg Index, ein standardisiertes Selbstbewertungsinstrument, mit dem Hersteller und Marken ihre Umweltauswirkungen messen können.

Außerdem findest du Modeunternehmen in Business for Innovative Climate and Energy Policy (BICEP) und We Mean Business, zwei Wirtschaftskoalitionen, die das Pariser Klimaabkommen unterstützen und sich für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft einsetzen. Du wirst jedoch feststellen müssen, dass dieselben Marken in all diesen Koalitionen und Initiativen häufig vorkommen: Patagonia, Nike, Levi Strauss, Adidas, Target, G-Star, Kering und Stella McCartney, Eileen Fisher, und Marks & Spencer. "Es gibt immer noch nur eine relativ kleine Anzahl von Bekleidungs- und Modeunternehmen, die sich zu wissenschaftsbasierten Zielen für die Emissionsreduzierung verpflichtet haben", sagt Kibbey. Diese Verpflichtungen, Mitgliedschaften und Maßnahmen sind alle völlig freiwillig und basieren auf langfristigem, altruistischem Denken, das ein Großteil der Modebranche nicht übernehmen wird.

 Embed from Getty Images

Die Hoffnung ist, dass, wenn die Regierungen die im Pariser Abkommen festgelegten Ziele erreichen, diese politische Entscheidung alle Modeunternehmen zwingen wird, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. "Die Umsetzung der Ziele des Pariser Abkommens wird für alle Unterzeichnerländer zum Grundgesetz, so dass die Unternehmen ihre Unternehmensziele und -politiken an den Pariser Zielen ausrichten müssen, um nahezu überall, wo sie tätig sind, konform zu sein", sagt Kibbey.

Patagonia ist zum einen ein großer Befürworter von Obergrenzen oder einer CO2-Steuer, die die Energieeffizienz in Fabriken fördern und recyceltes Polyester herstellen würde, das einen viel geringeren CO2-Fußabdruck hat, aber teurer ist als reines Standard-Polyester.

Bédat möchte, dass das "Made in"-Label durch ein detailliertes Verbraucherlabel ersetzt wird, das über Wasser, Klima und soziale Auswirkungen informiert, damit die Verbraucher leicht klügere Entscheidungen treffen können, ohne sich ständig mit diesen Fragen befassen zu müssen.

Es könnte alle drei Dinge erfordern: staatliche Regulierung, eine zukunftsorientierte Geschäftswelt und die Nachfrage der Verbraucher. "Das ist genau die Herausforderung", sagt LeHew. "Wie bringt man alle drei dazu, in Harmonie zu arbeiten und uns in die Richtung zu bringen, die wir gehen wollen?"

Vorheriger Artikel Der Unterschied zwischen Fashion und (Life)Style
Nächster Artikel Die Grundlagen des Textilrecycling

Hinterlasse einen Kommentar

Dein Kommentar muss erst noch bestätigt werden.

* Pflichtfelder