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Unabhängige Marken entdecken
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Das war's

Das war's

Eigentlich müssen wir nicht viel mehr dazu sagen: Das war's! Ende, aus die Maus. Fertig. Der Drops ist gelutscht. Die Messe ist gelesen. Der Zug ist abgefahren. Der Bart ist ab.

Wir könnten die List noch Stunden fortführen und hätten trotzdem nicht gesagt, was wir sagen wollten: April, April! Es ist natürlich noch nicht vorbei! Aber wenn dir New Hand und die Idee am Herzen liegt, dann lies bitte diesen Artikel bis zum Ende und teile ihn anschließend mit deinen Freunden, Bekannten und Verwandten. Denn wenn es so weitergeht, kann es gut sein, dass aus dem April-Scherz bald bittere Realität wird.

Anspruch und Wirklichkeit

In Zeiten des Online-Shoppings können wir uns vor schnell wechselnden Trends kaum retten. Unabhängig davon, ob es sich dabei um Mode, Essen oder sonstigen Konsum handelt. Jedes Jahr spriesen mehrere Hypes aus dem Boden und wer nicht mitmacht, ist out - gefühlt jedenfalls. Kochen mit dem Termomix, während man sein weißes Levi's T-Shrit mit Avocado-Aufstrich bekleckert. Sportlich, gesund und gut wollen wir aussehen - healthy, hygge, Hirn?

  • "Klar, achte ich bei der Wahl meiner Lebensmittel und Kleidung darauf das sie Bio ist - oder zumindest kauf ich nicht immer das Billigste."
  • "Regional? Natürlich, kauf' ich regional!"
  • "Ich liebe Lebensmittel! Just do it!"

65% sagen das, 1-2% tun es. Haben wir dich erwischt?

Und das ist das große Problem - und auch der Grund, warum der April-Scherz irgendwie so bitter schmeckt. Wir erzählen dir gerne, warum wir das mit New Hand und den kleinen Marken machen: Wir wollen zu einem nachhaltigeren Umgang mit Mode animieren und dabei kleine Modemarken unterstützen.

Weniger einkaufen, mehr flicken

Jeden Tag kleiden sich die meisten von uns mit Artikeln, die von der wohl zweitschädlichsten Industrie der Welt produziert werden.

Angeblich nur von der Ölindustrie überboten, trägt die Modebranche zur größtenen Umweltzerstörung bei - vor allem, weil die Verbraucher darauf bestehen, so viele Kleider zu so günstigen Preisen zu kaufen.

Wasser ist ein wesentlicher Teil des Problems. Die Textilherstellung verbraucht große Mengen an Wasser, von dem ein Großteil in Gewässer gespült wird, die mit Verunreinigungen wie Bleichmitteln, Säuren, Tinten und Farbstoffen belastet sind. Erschreckend ist, dass Landwirte in Teilen Chinas und Indiens die Farbtöne der nächsten Saison durch die Farbe der Flüsse vorhersagen, die durch den Abfluss der Textilindustrie verschmutzt sind. Schnelle Mode hat auch schreckliche Auswirkungen auf die Menschen, denn Arbeiter in Entwicklungsländern bekommen nicht mehr als Almosen für Arbeit unter unsicheren Bedingungen.

Es gibt Alternativen. Die Lösung besteht darin, weniger zu kaufen und Artikel von besserer Qualität zu wählen, die so ethisch wie möglich hergestellt werden. Aber wie kann man gute von schlechten Marken unterscheiden? Unser Leitfaden für ethische Mode navigiert dich durch das Labyrinth.

Kaufe Kleidung von ethischen Labels

Klingt einfach, ist es aber nicht. Der erste Schritt ist die Auswahl von Marken, die das Wohl des Planeten und seiner Menschen berücksichtigen. Wir nehmen dir an dieser Stelle einiges an Auswahl ab. Der Wunsch, täglich billige neue Looks zu tragen, hat zu einer Offshore-Produktion unter oft bedauerlichen Umständen geführt - der Kauf lokaler, gut gemachter Stücke kann all dies verhindern. Bleibe auf dem Laufenden über neue faire Labels oder sieh dich zum Beispiel im Avocadostore um, wenn auch größere faire Marken für dich interessant sind.

Farbe der Saison

Vermeide Stoffe aus Erdöl und Chemikalien

Denke darüber nach, wo oder wie Kleidung hergestellt wird, bis hin zu genau dem, woraus jedes Stück hergestellt wird. Wenn möglich, überspringe Kunststoffe auf Erdölbasis wie Polyester und Nylon, die eigentlich Kunststoffe sind und nie verrotten. Jedes Mal, wenn solche Stoffe gewaschen werden, verlieren sie Tausende von Mikrofasern, die am Ende Flüsse und Ozeane verschmutzen. (Guppy Friend Filtertaschen, entwickelt in Berlin, sind eine Lösung zum Einfangen von Mikrofasern in der Waschmaschine.)

Auch natürliche Stoffe müssen sorgfältig ausgewählt werden. Etwa die Hälfte der Kleidung und Textilien der Welt wird aus Baumwolle hergestellt, die in der Regel mit Pestiziden angebaut wird und unmengen an Wasser benötigt. Bambus wurde als eine ethischere Option gelobt, aber während die Pflanze nachhaltig bewirtschaftet wird, werden oft giftige Chemikalien verwendet, um Bambus in Stoff zu verwandeln.

Bio-Baumwolle und Bambusleinen sind besser, ebenso wie Hanf, Leinen, Seide und Wolle. Auch Lyocell, das aus natürlicher Zellulose aus Zellstoff (geerntet aus nachhaltig bewirtschafteten Forstplantagen) hergestellt wird, schneidet recht gut ab.

"Die Wahl besserer Stoffe ist entscheidend, um diese Branche zum Besseren zu verändern", sagt Clara Vuletich, eine Nachhaltigkeitsstrategin aus Sydney, die mit australischen Modemarken zusammenarbeitet. "Wenn Sie sich bewusst für ein Kleidungsstück aus recyceltem Material oder einer aufregenden neuen Faser entscheiden, wie z.B. leid-freies Leder aus dem Labor, unterstützen Sie Start-up-Unternehmen bei der Erschließung neuer Märkte und der Vermeidung der toxischen Auswirkungen herkömmlicher Textilien".

Verlängere die Lebensdauer

Sobald die Kleidung alt und löchrig wird, wirf sie nicht direkt in den Mülleimer, sondern versuche sie zu flicken.

"Die meisten Bekleidungsprobleme sind leicht zu beheben: fehlende Knöpfe und lose Nähte, zum Beispiel. Aber die Reparatur ist auch eine Gelegenheit, Ihre Kleidung besser als neu zu machen. Mit Flickwerk können Sie kreativ sein und das Leben Ihrer Kleidung feiern", sagt Erin Lewis-Fitzgerald, die ein Visible Flickwerk-Projekt in Melbourne leitet. "Ein kreativ geflicktes Kleidungsstück mag den Planeten nicht retten, aber es könnte drei weitere Menschen inspirieren, ihre Kleidung zu flicken und sich dessen mehr bewusst zu werden."

Diejenigen mit mehr Zeit und Fähigkeiten können sich der langsamen Bekleidungsbewegung anschließen und Kleidungsstücke von Grund auf neu nähen.

Secondhand-Shopping ist eine Lösung für das Fast Fashion Problem

Secondhand-Shops

Eine garantierte Möglichkeit, die Auswirkungen der Modebranche zu reduzieren, besteht darin, den Kauf neuer Produkte von vornherein zu vermeiden. Secondhand-Läden sind die ultimativen Bekleidungsrecycler - und Secondhand-Shop-Mode muss definitiv nicht schwammig sein.

"Ich habe so viele erstaunliche Stücke gefunden, einige brandneu mit den Etiketten, die noch angebracht sind, für manchmal weniger als 5% des Verkaufswertes - wie eine Gucci-Tasche für $6, ein Carla Zampatti-Top für $4,50, das für über $400 im Einzelhandel erhältlich gewesen wäre, und einen Karen Walker-Rock für $5", sagt Hannah Klose in einem The Guardian Interview. "Das hilft 300.000 Tonnen Textilien pro Jahr von der Mülldeponie abzuziehen. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung."

Aber ein Wort der Vorsicht, wenn es um das Spenden von Kleidung geht. Die War on Waste Umfrage des ABC unter 36.700 Personen ergab, dass 82% der Befragten Kleidung gespendet hatten, aber nur 53% hatten jemals gebrauchte Kleidung gekauft. Mit einem Angebot, das die Nachfrage übersteigt, und Wohltätigkeitsorganisationen, die unter Bergen von besch*** Fast Fashion Artikeln begraben werden, die nie verkauft werden können, sind gemeinnützige Organisationen im Wesentlichen zu unserer Müllhalde geworden.

Der Wechsel zu ethischeren Mode-Optionen erfordert zwar Voraussicht, aber die Gesundheit des Planeten und die Sicherheit der Arbeitnehmer in den Entwicklungsländern hängen davon ab - und auch das "Leben" kleiner, fairer Modemarken - und Wir. Daher wären wir dir sehr dankbar, wenn du es schon mal bis zum Ende des Artikels geschafft hast, dass du deine Einkäufe hinterfragst. Vielen Dank und einen schönen 1. April! ♠️

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