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Wir wollen den Riesenberg "Modeindustrie" bezwingen

Wir wollen den Riesenberg "Modeindustrie" bezwingen

Jemand macht Dich dumm an, weil Du irgendetwas machst, was ihm nicht passt. Am nächsten Tag siehst Du die selbe Person, wie sie im Endeffekt das Gleiche macht wie Du gestern und wofür Du einen Anschiss kassiert hast. Wie heißt es so schön, "Der sollte erstmal selbst vor seiner Haustüre kehren." Im ersten Road to New Hand Blogeintrag haben wir gesagt: "Zum anderen ging uns etwas gehörig auf die Eier: Zu viele Firmen arbeiten vor sich hin, ohne Rücksicht auf Verluste; hauptsache der Aktionär ist glücklich und die Gewinne stimmen." Damit wir also nicht in die Situation geraten, dass wir erstmal selbst vor unserer Haustür kehren sollten, haben wir - bildlich gesprochen - zuerst die Haustür aufgemacht, geguckt was sich dort draußen befindet und auf was wir denn achten sollten, um nicht die Fehler anderer Firmen zu wiederholen.

Das Problem heißt: Modeindustrie

Siehe da, ein Riesenberg! Die Modeindustrie, ihre Abfälle und ihre Machenschaften.

Was könnten wir also tun, um nicht wie andere geldgeile Unternehmen zu enden, die auf das Wohl ihrer Mitarbeiter und der Umwelt scheißen? Für uns war schnell klar, dass wir soziale und nachhaltige Ziele mit New Hand verfolgen wollen und unser Unternehmen für etwas Gutes nutzen werden. Die Frage war nur wie?

Kriterien an die Brands

Die erste Lösung, um den Berg zu erklimmen, ist direkt an die Marken, welche auf dem New Hand Marktplatz verkaufen, gerichtet. Wir wollen Visionäre und Abenteurer, die bereit sind einen neuen Weg einzuschlagen, der auf den Berg hinaufführt! Xavier würde sagen, dieser Weg wird steinig und schwer. Andere sagen, wir könnten mit der Unternehmung scheitern und es könnte nicht klappen. Wir sagen einfach: Und was ist, wenn doch? Dann hätten wir etwas Großartiges erreicht! Daher wollen wir es probieren!

Um würdige Mitstreiter für unsere Expedition zu finden, haben wir vier Auswahlkriterien in den AGBs verankert:

  1. Die Marke muss klein, ausdauernd und heiß auf die Reise sein. Sprich, weniger als 1,3 Mio. € Umsatz pro Jahr erzielen und Lust haben über sich hinauszuwachsen.
  2. Zu viele Köche verderben den Brei. Soll heißen, im Führung-, Management-, Design-, Marketing-, und Vertrieb-Bereich der Marke dürfen nicht mehr als 10 Angestellte tätig sein.
  3. Wir wollen keine A***löcher beim Gipfelschnaps dabei haben. Daher müssen Mindestlohn sowie Sicherheits- und Arbeitsstandards in den Produktionsstandorten gegeben sein. Es muss zudem ein Interesse daran bestehen diese Werte auch nach der Expedition zu verfolgen.
  4. Keine Muttersöhnchen und Jammerlappen! Wir wollen teamfähige Bergführer. Das heißt, die Marke muss als eigenständiges Unternehmen auftreten und darf kein Tochterunternehmen eines Unternehmens sein, das gegen eines der oberen Kriterien verstößt.

Damit hätten wir zumindest schon mal sicher gestellt, dass wir an einem Strang mit der Crew, mit der wir unterwegs sind, ziehen. Das macht es beim Bergsteigen um einiges einfacher!

Nun waren wir als Organisator der Expedition an der Reihe unseren Teil beizutragen.

Soziale und nachhaltige Verantwortung

Wir haben lange überlegt, wie wir unseren Teil zum Erklimmen des Berges beitragen können. Uns war klar, dass wir soziale und nachhaltige Aktionen beisteuern wollen!
Nach einigem Brainstorming konnten wir uns auf ein Konzept einigen, das wir Year of the... tauften.
Demnach wollen wir jedes Jahr einen anderen sozialen und/oder nachhaltigen Zweck unterstützen. Zum einen, um Dir als Käufer auf dem Marktplatz verschiedene Themen näher zu bringen und zum anderen, um verschiedene Initiativen, welche auch versuchen dem Berg Herr zu werden, zu unterstützen. Wir sind nämlich der Meinung, dass wir gemeinsam den Berg bezwingen können!

Year of the Tree

Als erstes riefen wir also das Year of the Tree ins Leben. Wir wollen Dich damit auf die Notwenigkeit von Naturschutz aufmerksam machen, aber auch mit Deiner Hilfe Bäume pflanzen. Glücklicherweise konnten wir Plant for the Planet als einen Mitstreiter gewinnen! Konkret sieht das so aus, dass wir ab einer Bestellung von 50€ einen Baum mit Plant for the Planet pflanzen. Ab 100€ sind es zwei und so weiter. Das coole an Plant for the Planet ist nicht nur das Bäumepflanzen, sonder auch die Akademie, die dabei unterstützt wird. Junge Menschen werden hier für den Umweltschutz sensibilisiert und zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausgebildet. Daher passt Plant for the Planet perfekt zu uns, da sowohl nachhaltige als auch soziale Ziele verfolgt werden.

B Corporation

Von einer Bekannten haben wir von einem erfahrenen Bergsteiger aus Übersee gehört. Aus den Vereinigten Staaten soll er kommen und Marken wie Patagonia und Ben & Jerry's sollen zu seinen Freunden gehören.
Natürlich wollten wir uns sein Know-How zu eigen und beworben uns kurzerhand um seine Unterstützung. (Im Blogeintrag zu New Hand x B Corp kannst Du mehr darüber erfahren.) Wir konnten ihn jedenfalls dazu bewegen mit uns diese Reise anzutreten und wir sind sehr froh eine B Corporation zu sein.

Mit diesem starken Team aus mutigen Marken, erfahrenen Kooperationspartnern und Dir sollte die Expedition auf den Riesenberg -Modeindustrie- gelingen! Wir sagen Danke und sind gespannt, wo die Reise hingeht! ♠️

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