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21 Gründe, warum Wälder wichtig sind

21 Gründe, warum Wälder wichtig sind

Der New Hand Shop ist ein Online-Marktplatz für nachhaltig und fair produzierte Lifestyle Artikel von kleinen, inhabergeführten Marken - und pflanzt dabei Bäume, weil und Wälder wichtig sind! Aber:

Warum ist der Wald für uns wichtig?

Wälder bedecken etwa ein Drittel der Landmasse der Erde und stellen somit einen der wohl dichtesten und vielfältigsten Lebensräume unseres Planeten dar. Sie dienen sowohl unzähligen Arten von Tieren, als auch 1,6 Milliarden Menschen als sichere Lebensgrundlage. Doch Menschen sind auch für die massive Entwaldung verantwortlich und holzen jedes Jahr Millionen Hektar bewaldeter Fläche ab.

Um die Notwendigkeit von Wäldern und Bäumen hervorzuheben, haben die Vereinten Nationen Ende 2012 den 21. März zum Internationalen Tag der Wälder erklärten. Dieser Tag richtet die Aufmerksamkeit der Welt sowohl auf den Wert als auch die Not der globalen Wälder. Der Tag der Wälder wurde zum ersten Mal am 21. März 2013 gefeiert.

New Hand und die Bäume

Heute - am 21. Juli - gibt es zu Ehren der Wälder und Bäume dieser Welt 21 Gründe, die für den Erhalt und den Schutz von Waldflächen sprechen. Diese Gründe haben uns unter anderem dazu bewogen das Year of the Tree (2017/18) ins Leben zu rufen und mit Plant for the Planet eine Kooperation einzugehen. Bei einer Bestellung im Wert von mehr als 50€ im New Hand Shop, spenden wir in Deinem Namen eine Baumpflanzung. Somit unterstützt Du mit Deinem Einkauf nicht nur die kleinen, aufstrebenden und noch unbekannten Brands, sondern auch ein nachhaltiges Projekt. Im ersten Drittel dieses Jahres (Januar bis April 2020) könnten wir bereits 115 Bäume dank unserer Kunden pflanzen! Vielen Dank!

Nun aber zu den 21 Gründen, die uns zu dem Schritt bewogen haben:

21 warum wir Bäume brauchen

  1. Sie helfen uns zu atmen.

    Wälder produzieren Sauerstoff ohne Ende! Beispielsweise pumpt eine 100 Jahre alte Buche jedes Jahr ca. 4.600 kg Sauerstoff in die Luft. Davon könnte ein Erwachsener mehr als 13 Jahre lang leben. Ohne dem Sauerstoff der Bäume, wäre unser Leben auf der Erde definitiv ein anderes. Zudem absorbieren Bäume das Kohlendioxid, das wir ausatmen (oder emittieren) und binden es. Jeder Hektar Wald speichert jährlich rund 10 t CO2.
  2. Sie sind mehr als nur Bäume. Sie sind Lebensraum.

    Fast die Hälfte aller bekannten Tierarten leben um und in Wäldern. Das entspricht etwa 80 Prozent der an Land lebenden Lebewesen. Die Biodiversität ist besonders in den tropischen Regenwäldern sehr hoch; von seltenen Papageien bis hin zu gefährdeten Affen lassen sich dort jede Menge Arten finden. Generell wimmelt und arbeitet es in den Wäldern dieser Welt - nicht nur im Regenwald. Käfer und Würmer arbeiten Nährstoffe in den Boden, Bienen und Vögel verbreiten Pollen sowie Samen und Fleischfresser wie Wölfe und große Katzen halten hungrige Pflanzenfresser in Schach.
  3. Sie sind auch ein Lebensraum für den Menschen.

    Rund 300 Millionen Menschen leben weltweit in Wäldern, darunter schätzungsweise 60 Millionen Eingeborene, deren Überleben fast ausschließlich von heimischen Wäldern abhängt. Viele weitere Millionen leben entlang oder in der Nähe von Waldgebieten.
  4. Sie halten uns kühl.

    Das Blätterdach der Bäume hält das Sonnenlicht zurück und schafft lebenswichtige Oasen des Schattens am Boden. Städtische Bäume helfen den Gebäuden, kühl zu bleiben und reduziert die Notwendigkeit von elektrische Ventilatoren oder Klimaanlagen. Durch größere Waldflächen in Städten können beispielsweise Herausforderungen für die Zukunft, wie die "städtische Wärmeinsel" (Urban Heat Island) eingedämmt und dem Phänomen entgegengewirkt werden.

Urban heat island (Celsius).png
Alexchris - Urban_heat_island.svg

  1. Sie halten nicht nur uns, sondern auch die Erde kühl.

    Bäume haben auch einen anderen Weg, um der Hitze Herr zu werden: Wie bereits oben erwähnt, absorbieren sie CO2, das den globalen Treibhauseffekt antreibt. Pflanzen brauchen immer etwas CO2 für die Photosynthese, aber die Luft der Erde ist inzwischen so voll mit zusätzlichen Emissionen, dass Wälder echte Probleme haben die globale Erwärmung "wegzuatmen". Das absorbierte CO2 wird in Holz, Blättern und Boden gelagert - oft für Jahrhunderte.
  2. Sie lassen es regnen.

    Große Wälder können regionale Wetterverhältnisse beeinflussen und sogar eigene Mikroklimate schaffen. Das Regenwaldgebiet des Amazonas z. B. erzeugt atmosphärische Bedingungen, die nicht nur regelmäßigen Niederschlag vor Ort und in nahegelegenen Gegenden fördern, sondern möglicherweise auch Wettergeschehnisse in weit entfernten Regionen beeinflussen.
  3. Sie bekämpfen Überschwemmungen.

    Baumwurzeln sind unverzichtbare Verbündete bei starkem Regen, besonders für tiefliegende Gebiete wie Flussebenen. Sie fördern die Infiltration des Regenwassers in Boden, wodurch wiederum die Bodenerosion verringert wird und Sachschäden vermieden werden können, da die Wassermassen verlangsamt fließen.Ein Wasserfall im Wald
  4. Sie denken voraus.

    Neben der Hochwasserkontrolle, dient der Schutz der Wälder vor starkem Oberflächenabfluss auch den Ökosystemen. Das heutige Regenwasser trägt zunehmend (giftige) Chemikalien, von Benzin und Dünger bis hin zu Pestiziden, in sich, die wiederum durch den Oberflächenabfluss bis in entfernte Gegenden transportiert werden können. In manchen Gebieten wie beispielsweise im Golf von Mexico entstehen dadurch saure, tödliche Zonen. Der Transport der Chemikalien kann durch Wälder gehemmt werden und die Schadstoffe können gegebenenfalls von den Bäumen beseitigt werden (siehe Punkt 12).
  5. Sie füllen Grundwasserspeicher.

    Wälder sind wie riesige Schwämme, hindern Wasser an der Oberfläche am Fließen, können aber oft das Wasser nicht komplett selbst aufnehmen. Wasser, das von ihren Wurzeln nicht aufgenommen werden kann, tröpfelt in Grundwasserleiter und füllt somit Grundwasservorräte, die für das Trinken, die Abwasserentsorgung und die Bewässerung auf der ganzen Welt wichtig sind.
  6. Sie blockieren den Wind.

    Die Landwirtschaft in der Nähe eines Waldes hat viele Vorteile, wie Fledermäuse und Singvögel, die Insekten essen oder Eulen und Füchse, die Ratten und andere Nager fressen. Aber Gruppen von Bäumen können auch als Windschutz dienen und bieten einen Puffer für windempfindliche Kulturen. Ungeachtet des Schutzes der Nutzpflanzen, macht es weniger Wind den Bienen leichter, die Pflanzen zu bestäuben.
  7. Sie halten Erde an ihrem Platz.

    Das Wurzelnetzwerk eines Waldes stabilisiert riesige Bodenmassen und stärkt das gesamte Ökosysteme gegen die Erosion durch Wind oder Wasser. Die Entwaldung stört das gesamte System und kann neue, lebensbedrohliche Probleme wie Erdrutsche und Staubstürme auslösen.
  8. Sie säubern schmutzigen Boden.

    Zusätzlich zum Halten des Bodens, können Wälder auch Phytoremediation "anwenden", um den Boden von bestimmten Schadstoffen zu reinigen. Bäume können entweder die Toxine binden oder sie abbauen, um die Gefahr zu verringern. Dies ist eine hilfreiche Fertigkeit der Bäume und lässt sie mit Abwasserüberläufen, Straßengräben oder kontaminierten Abflüssen fertig werden.
  9. Sie bereinigen schmutzige Luft.

    Manch einer verknüpft Zimmerpflanzen mit reiner Luft, aber denk' dann erstmal an Wälder. Sie können die Luftverschmutzung in einem viel größeren Maße "aufräumen" und dabei nicht nur das bereits genannte CO2 in Zaum halten. Bäume fangen und binden eine breite Palette von Luftschadstoffen, wie Kohlenmonoxide, Schwefeldioxide und Stickstoffdioxide.
  10. Sie schützen vor Lärm.

    Der Lärm verliert sich in den Wäldern und macht die Bäume zu einem beliebten natürlichen Lärmschutz. Der schalldämpfende Effekt ist vor allem auf raschelnde Blätter zurückzuführen - plus andere Waldgeräusche, wie Vogelgesang. Nur ein paar gut platzierte Bäume können die Geräuschkulisse um 5 bis 10 Dezibel oder teilweise etwa 50 Prozent des menschlichen Gehörs verringern.
  11. Sie "füttern" uns.

    Bäume bieten nicht nur Früchte, Nüsse und Samen. Sie bieten auch ein Buffet verschiedenster Art in der Nähe des Waldbodens, von essbaren Pilzen und Beeren bis hin zu Wild wie Hirsch, Wildschwein und Kaninchen.Rehe auf einer Waldlichtung beim Fressen
  12. Sie geben uns Medizin.

    Wälder bieten eine Fülle von natürlichen Medikamenten und inspirieren zunehmend synthetische Spin-Offs. Das Asthma-Medikament Theophyllin wird zum Beispiel aus Kakaobäumen gewonnen, während in roten Zedernadeln ein Wirkstoff gefunden wurde, um MRSA zu bekämpfen (eine Art von Staphylokokken, die vielen Antibiotika widersteht). Etwa 70 Prozent aller bekannten Pflanzen in der Krebsbekämpfung kommen nur in Regenwäldern vor.
  13. Sie helfen uns, Dinge zu erschaffen.

    Wo würden die Menschen ohne Holz und Harz stehen? Wir haben diese erneuerbaren Ressourcen schon lange verwendet, um Möbeln, Wohnhäusern, Papier und inzwischen sogar Kleider zu machen. Aber wir haben uns auch von der romantischen Geschichte mit dem Holz wegbewegt, was zur Überbeanspruchung der Wälder und Entwaldung führt. Dank des Wachstums der Baumzucht, Initiativen wie Plant for the Planet und der nachhaltigen Forstwirtschaft wird es jedoch immer einfacher, verantwortungsvoll hergestellte Produkte aus Holz zu finden.
  14. Sie schaffen Arbeitsplätze.

    Wie eingangs erwähnt, verlassen sich mehr als 1,6 Milliarden Menschen zu einem gewissen Grad auf Wälder für ihre Lebensgrundlagen. Laut der U.N. sind 10 Millionen Menschen direkt in der Waldwirtschaft oder mit der Erhaltung von Waldflächen beschäftigt. Die Wälder tragen etwa 1 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts durch Holzproduktion und Nicht-Holzprodukten bei. Unter Nicht-Holzprodukten werden Produkte verstanden, die in direkter Verbindung mit Bäumen stehen aber kein Holz sind, wie beispielsweise Kakao, Tabak, Pilze, Beeren, Nüsse, usw. In Entwicklungsländern arbeiten oft bis zu 80 Prozent der Bevölkerung in diesem Sektor.
  15. Sie sind majestätisch.

    Natürliche Schönheit kann der offensichtlichste und doch am wenigsten greifbare Gewinn sein, den Wälder und Bäume bietet. Die abstrakte Mischung aus Schatten, Grün, Aktivität und Ruhe kann den Menschen überzeugen, (alte) Wälder zu schätzen und für künftige Generationen zu bewahren.
  16. Sie helfen uns zu erforschen und zu entspannen.

    Unsere angeborene Anziehung zu den Wäldern - ein Teil eines Phänomens, bekannt als "Biophilie" - ist noch in einem relativ frühen Stadium der wissenschaftlichen Forschung. Wir wissen, dass Biophilie Menschen in Wasser, Wälder und andere Naturlandschaften zieht und die Auseinandersetzung mit Wäldern hat gezeigt, dass sie die Kreativität steigern, ADHS unterdrücken, die Erholung beschleunigen und die Meditation sowie Achtsamkeit fördern.
  17. Sie sind Säulen einer Gemeinschaft.

    Wie der berühmte Teppich in "The Big Lebowski", halten Wälder alles zusammen - und wir schätzen sie oft nicht, bis sie weg sind. Abgesehen von all ihren spezifischen, ökologischen Vergünstigungen, haben sie für Jahrtausende als erfolgreichste Überlebenskünstler an Land regiert. Unsere Spezies könnte wahrscheinlich nicht ohne sie leben, aber es liegt an uns, sicherzustellen, dass wir das niemals testen müssen. Je mehr wir die Wälder genießen und verstehen, desto mehr werden wir sie für ihre Bäume vermissen. ♠️Ein See im Wald vor einer mächtigen Bergkulisse
Vorheriger Artikel Wie Bäume den städtischen Wärmeinsel-Effekt bekämpfen

Kommentare

Julia - 25 Juli 2017

Hey, wir sind auch Baumspender an Plant for the Planet und so auf euch aufmerksam geworden. Super Artikel! Und 21 Gründe müssen auch erst mal recherchiert werden, Hut ab dafür. Wir haben uns in einem unserer letzten Artikel damit beschäftigt, warum Bäume pflanzen gut fürs Klima ist und gelernt, dass ein Baum pro Jahr neben dem CO2 auch 5 Kilogramm Feinstaub aus der Luft filtert. https://www.greenit-solution.de/baeume-pflanzen-gegen-den-klimawandel
Gerade Punkt 17 vergisst man viel zu oft… Aus Holz werden Möbel gemacht! Schließlich schlafen alle gern in Betten und essen und arbeiten an Tischen;) Liebe Grüße von der Green IT Solution

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