Die Werte des New Hand Shops

Es ist weit bekannt: Derzeit läuft in manchen Industriezweigen so einiges nicht mit rechten beziehungsweise fairen Dingen. Ganz vorne mit dabei: die Modeindustrie. Wer bei einem Großteil der Global Player ein T-Shirt für günstige 10 € ergattert, nimmt nicht selten eine 6-Tage-Woche, einen 14-Stunden-Tag, mangelnde Sicherheitsstandards und eine schlechte Bezahlung der Arbeiterinnen und Arbeiter in Kauf. Dass die Stoffe oftmals von Kinderhänden zusammengenäht werden, wird meist verdrängt.

„Jetzt ab 5€" -  ein für die heutige Zeit nicht ungewöhnlicher Werbeslogan, der schon gar nicht mehr verwundert. Leute, 5€ für ein T-Shirt! Dass es hier eigentlich nur Verlierer geben kann, muss an dieser Stelle wohl kaum erwähnt werden. Sprüche wie „Ach geil, guck' mal wie billig! Lass' kaufen!" sind nicht die Antwort, die wir darauf hören möchten, dennoch die Realität. 2017 -  alles, was billig ist, ist geil, cool, mega, hip! Weil billig ist der Shit. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Klein statt Groß

Wir von New Hand haben keine Lust mehr darauf, den Großen der Modeindustrie den Markt zu überlassen. Wir wollen mit den "Kleinen" eine neue Bewegung in Gang setzen. Wir sind der Meinung, dass 100 kleine, zumeist unbekannte Marken weitaus weniger schädlich für Mensch und Umwelt sind als eine der großen Marke der boomenden Billig-Fashionindustrie. Durch unseren New Hand Shop sollen die Verkäuferinnen und Verkäufer auf eine Vielzahl von Mitstreitern treffen, die bislang im Schatten der Global Player stehen und es verdienen, in ihrem Handwerk unterstützt zu werden. Wir bieten also eine Alternative zum bisherigen Angebot, um die Fashion-Welt ein Stückchen besser zu machen. Dabei gilt: Jedes nicht-gekaufte, billige Produkt ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Möglicherweise stellst Du Dir jetzt die berechtigte Frage: „Bekommen die Kleinen durch New Hand vielleicht so viel Aufmerksamkeit, dass sie auch groß werden und auf den Zug der Billigproduktion aufpringen?" Die Antwort lautet: „Nein.“ Dadurch, dass die Labels auf dem New Hand Marktplatz bestimmte Kriterien erfüllen müssen, können wir uns sicher sein, dass wir keinem weiteren Billigkonzern auf die Beine helfen. Zudem achten mittlerweile viele Start Ups in der Modebranche darauf, nicht dieselben Fehler wie ihre großen Konkurrenten zu machen. Sie setzen oftmals von Haus aus auf faire und nachhaltige Produktionsbedingungen. Und genau das gilt es, zu unterstützen!

Zwei Jungs gucken frech in die Kamera. Der eine hält eine Steinschleuder in der Hand.

Soziale und Nachhaltige Verantwortung

Nur der Vermittler zwischen nachdenkendem Konsument und Produzent zu sein, reicht uns jedoch nicht aus. Wir wollen selbst eine positive Wirkung auf unsere Mitmenschen und die Umwelt hinterlassen. Hierfür haben wir uns für ein Konzept entschieden, das wir "Year of the..." nennen. Dahinter steckt folgende Idee: An vielen Ecken und Enden zwickt es auf der Welt und sich zu entscheiden, wo man zuerst kratzen soll, will oder muss, ist mehr als schwer. Daher werden wir jedes Jahr eine "juckende" Stelle aus unserer Gesellschaft und Umwelt in Angriff nehmen, in der Hoffnung, dass wir Leute zum „Mitkratzen“ und Mithelfen motivieren können. Konkret werden wir einzelne Projekte in dem ausgewählten Bereich finanziell und/oder materiell unterstützen. Das heißt, mit jedem Einkauf auf dem New Hand Marktplatz tust Du etwas Gutes für Dich und Deine Mitmenschen.

Eine Mutter in Peru trägt ihr Kind durch die Menschenmenge. Alles ist sehr dunkel und schwarz, lediglich der Mantel der Frau und des Kindes erstrahlen in bunten Farben

Year of the...

Um was es sich bei "Year of the..." handelt, weißt Du inzwischen ja. Aber wie sieht es denn konket damit aus? Weil gesagt haben schon viele Leute, nur gemacht haben es die wenigsten.

Die erste „Year of the …“ – Periode startet am 1. Juli und endet am 30. Juni des Folgejahres.

2017 wird das „Year of the Tree“! Mehr dazu erfährst Du auf unserem Blog.